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18.03.2017Herren 1

Playoffspiel 1

Kadetten UH SH - Buccaneers Sellenbüren (7:9) 1. Playoffspiel

Spannender hätte der Auftackt in die Playoffs nicht sein können. Nach einem Kopf an Kopf Rennen über 50 Minuten vor frenetischem Heimpublikum behielt jedoch der Gegner aus Sellenbüren das bessere Ende für sich und geht in der Serie mit 0-1 in Führung.

Von der ersten Minute an versuchten die Munotstädter den Zürchern ihr Spiel aufzudrücken, was nach einigen Minuten Abtasten immer besser gelang. Nach 7 Minuten konnte so J.Gysel per Weitschuss zum 1-0 vorlegen. Jedoch konnte der Vorsprung wie so oft nicht lange verwaltet werden. Eine Minute später traf Sellenbüren bereits zum 1-1 Ausgleich. In der 11. Minute konnte Sellenbüren sogar auf 2-1 erhöhen, handelte sich jedoch einige Minuten darauf die erste von vielen 2 Minuten Strafen an diesem Abend ein, welche die Kadetten zum 2-2 Ausgleich ausnutzten. K.Gysel fand - auf Zuspiel von Studer – die Lücke in der Gegnerischen Defensivwand. Und auch dieses mal konnte Sellenbüren nur einige Minuten später wieder vorlegen, was jedoch noch vor der Sirene von J.Gysel auf Zuspiel seines Bruders berichtigt wurde. 3-3 Pausenstand.

Ins zweite Drittel starteten die Kadetten nicht wunschgemäss, bereits nach gut einer Minute wurde ein Gegner regelwiedrig gebremst und es kam zu einem Penalty. 3-4 Führung für Sellenbüren. Die Strafenserie hielt Einzug und so kam es gerade 2 Minuten später zum zweiten Penalty des Abends. Jedoch konnte Schlussmann Imboden glänzend parrieren und hielt somit die Kadetten im Spiel. In der 28. Minuten erzielten die Orangen während des nächsten Powerplays durch Studer auf Zuspiel von K.Gysel den erneuten Ausgleich. Es folgte eine Druckphase der Munotstädter welche jedoch nichts zählbares einbrachte. Schlimmer noch – die Buccaneers konnten in der 37. Minute sogar zum 4. Mal in Führung gehen. Im zweiten Drittel belohnten sich die Kadetten selbst nicht ausreichend trotz mehrheitlichem Ballbesitz und so musste man mit einem ein Tore Rückstand ins letzte Drittel starten.

Da im zweiten Drittel 1 Sekunde vor der Sirene noch eine Strafe gegen die Munotstädter ausgesprochen wurde, mussten die Jungs in Orange zu 4 ins alles entscheidende letzte Drittel starten. Sellenbüren konnte ihr Powerplay jedoch ausnutzen und ging zum ersten mal mit zwei Toren in Führung. Doch wenige Minuten später sass bereits wieder jemand auf der Strafbank, dieses mal war es ein Zürcher und K.Gysel konnte auf Zuspiel von J.Gysel den Anschlusstreffer zum 5-6 realisieren. Es sollte noch besser kommen, die Kadetten spielten sich nun regelrecht in einen Rausch und so konnte Stottele bereits knapp eine Minute später zum Ausgleich per „Buebetrickli“ einschieben. Die Kadetten drückten nun erheblich auf die Führung und wurden jedoch im Gegenzug in der 47. Minute mit dem 6-7 bestraft. Und es kam noch schlimmer, 30 Sekunden nach dem Gegentor wurde der dritte Penalty gegen die Kadetten ausgesprochen welcher jedoch erneut von Goali Imboden mit einem BIG-Safe entschärft wurde. Im anschliessende Powerplay von Sellenbüren fand der Ball dann jedoch eher glücklich in der Ausführung über 2 Beine und Jennys Schaufel den Weg ins eigene Tor. Der Zwei-Tore-Rückstand war wieder Tatsache. Die Kadetten mussten nun noch mehr riskieren und erhielten als Belohnung das neunte Tor im Gegenzug. Somit stand es eine Minute vor Schluss 6-9 für die Gäste. Sigg konnte per Backhand zwar noch zum 7-9 verkürzen, jedoch blieben alle weiteren Anstrengungen seitens der Kadetten bis zum Ende unbelohnt.

Somit verlieren die Kadetten das Auftacktspiel in der Best of 5 Serie vor rund 150 Zuschauer (Saisonrekord) und müssen sich nun ganz auf die kommenden Spiele konzentrieren. Dass sie das Zeug zur Sensation haben, wurde im ersten Spiel mehrmals bewiesen, hatte man die Gäste aus Zürich doch über lange Strecken des Spiels im Griff.

Kadetten UH SH mit: Lukas Imboden, Lukas Jenny, Janick Gysel (2G/1A), Kevin Gysel (2G/3A), Peter Schlatter, David Kissling, Elia Schudel, Timo Gasser, Fabian Sigg (1G), Joel Studer (1G/3A), Adrian Stottele (1G), Oliver Bräm, Kevin Vögele, Elias Bräm, David Hauser

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