In der BBC Arena Schaffhausen empfingen die Kadetten Unihockey die Glarnerland Hurricanes, den Aufsteiger der vergangenen Saison. Zwischen den Pfosten stand bei den Gastgebern T. Gasser.
Die Partie begann alles andere als ideal für das Heimteam. Bereits in der 4. Minute leisteten sich die Kadetten einen Fehler im Spielaufbau, den die Gäste eiskalt zum frühen 0:1 ausnutzten. In der Folge tat sich auf beiden Seiten wenig, das Spiel plätscherte über weite Strecken vor sich hin. Erst in der 13. Minute gelang den Kadetten der Ausgleich: Nach einem Freistoss aus der Ecke kombinierten sich die Schaffhauser geschickt vor das Tor, wo K. Gysel die Kugel im Netz versenkte. Vorbereitet wurde der Treffer von Stottele. Kurz darauf legten die Kadetten nach – Verteidiger Jenny lancierte L. Gasser, der zum 2:1 einschob. Mit dieser Führung ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel kamen die Kadetten zu einem glücklichen Treffer. In der 22. Minute missglückte einem gegnerischen Verteidiger ein Pass, der direkt im eigenen Tor landete und den Spielstand auf 3:1 erhöhte. In der Folge boten sich dem Heimteam mehrere Powerplay-Möglichkeiten, doch das Überzahlspiel blieb an diesem Abend ein Sorgenkind – gleich drei Chancen blieben ungenutzt. Weitere Tore fielen im Mitteldrittel keine.
Im Schlussabschnitt mussten die Kadetten erstmals in Unterzahl agieren. Suter wurde wegen Stockschlags auf die Strafbank geschickt, doch das Boxplay funktionierte einwandfrei und man überstand die Situation ohne Gegentor. In der 52. Minute sorgten die Kadetten dann für vermeintliche Vorentscheidung: Nach einem schnellen Konter legte Suter quer auf L. Gasser, der mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 4:1 stellte. Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen, verkürzten nur drei Minuten später auf 4:2 und kamen nach einem Time-out nochmals heran. Mit einem zusätzlichen Feldspieler gelang Glarnerland sogar der Treffer zum 4:3.
In der hektischen Schlussphase verteidigten die Kadetten mit viel Einsatz und Coolness, hielten dem Druck stand und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Am Ende durften die Schaffhauser einen hart erarbeiteten 4:3-Heimsieg bejubeln.