Am Samstag machten wir uns früh auf den langen Weg nach Disentis. Drei Stunden Fahrt lagen vor uns – und nochmals drei würden es auf dem Rückweg werden. Mit 11 Feldspielerinnen und zwei Goalies reisten wir an und waren bereit für zwei intensive Partien.
Spiel 1: Kadetten Unihockey Damen vs. UHC Rheintal Gators – 1:1
Im ersten Spiel trafen wir auf die Rheintal Gators. Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte und hektische Partie, in der beide Teams viele Zweikämpfe führten und einander nichts schenkten. Gegen Ende der ersten Hälfte erspielten wir uns mehrere gute Chancen. Nachdem die ersten Versuche noch nicht den Weg ins Tor fanden, gelang uns schliesslich die verdiente Führung: Angela Hablützel spielte einen schönen Querpass zu Mia Rüedi, die den Ball souverän in die obere, rechte Ecke versenkte. Kurz darauf war Pause.
Leider kassierten wir gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit – nach nur 50 Sekunden – den Ausgleich. Das Spiel blieb danach intensiv und stellenweise chaotisch, doch wir kämpften uns stark zurück und hielten das Unentschieden fest. Offensiv gelang uns kein zweites Tor mehr, defensiv konnten wir uns aber auf unseren Goalie, Juliette Klieber, verlassen, die mit mehreren wichtigen Paraden dafür sorgte, dass wir kein weiteres Gegentor erhielten. So endete das Spiel 1:1.
Spiel 2: Kadetten Unihockey Damen vs. UHC D.B. Disentis – 1:0
Im zweiten Match trafen wir auf die Heimmannschaft Disentis, die von zahlreichen Fans lautstark unterstützt wurde. Trotz dieser Kulisse liessen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und suchten von Anfang an konsequent den Weg nach vorne. Das Spiel war zwar phasenweise etwas „haderig“, doch wir zeigten viele gute Aktionen und überzeugten durch viel Einsatzbereitschaft.
Die Entscheidung fiel nach einer eher glücklichen Aktion: Alicia Gasser spielte den Ball zu Alina Salathé, die ihn weiterleitete zu Mia Rüedi – und Mia brachte den Ball irgendwie über die Linie zum 1:0. Defensiv standen wir solide und dank unserer zweiten Torhüterin, Juliette Beugger, die ebenfalls eine starke Leistung zeigte, brachten wir den Sieg über die Zeit.
Fazit
Beide Spiele waren intensiv und körperlich fordernd. Trotz einer insgesamt langen und anstrengenden Reise konnten wir drei Punkte nach Hause nehmen. Müde, aber zufrieden machten wir uns wieder auf den Weg – mit dem guten Gefühl, als Team gekämpft und überzeugt zu haben.